Interessanter Ansatz zur Qualitätsbewertung von Podcasts

Folgendes kam über Marcel Knust zu mir. Er studiert an der Uni Hildesheim, schreibt eine Uni-Abschlussarbeit im weiten Bereich des Informationsmanagements und beschäftigt sich dabei auch mit Informationsqualität.

Dabei ist er auf zwei interessante Podcastbewertungsansätze aus Holland gestoßen. Es handelt sich hierbei um das „Podcast analysis framework“ – das so genannte „PodCred“ – und einer „Prediction Podcast Preference“ von Manos Tsagkias et al. (2008).

Mit dem „Podcast analysis framework“ haben Manous et al. ein Bewertungssystem rund um die vier Kategorien

  • Podcast Content (e.g. Themenpodcast, Mehrere Themen pro Episode, Referenzen zu anden Episoden,…)
  • Podcaster (Schnelle/langsame Sprache, Erfahrung, Stimmungsschwankungen,..)
  • Podcast Context (Anzahl Comments, Links in Metadaten, Werbung,…)
  • Technische Execution (Opening Jingle, Audioqualität, Feedlogo,..)

entwickelt.

Nächster Schritt war die Arbeit „Exploiting Surface Features for the Predicition of Podcast Preference“. Mit dieser wurde versucht für jeden Podcast einen Wert für die so genannte „Podcast Preference“ zu ermitteln. Den „Proof of Concept“ liefert Manos mit dem Service „PodTeller“:

http://zookma.science.uva.nl/podteller/

Also, einfach mal am eigenen Podcast ausprobieren. Der Blick über den Tellerrand erreicht 93%. Was auch immer das am Ende des Tages genau heissen mag…

Links:

PodCred – Podcast analysis framework
Exploiting Surface Features for the Predicition of Podcast Preference

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