Blick 306 auf KLM, Virgin America, Blogs, Pinterest und Mittelstand

Das ist der supergeile 306. Blick auf das Social-Media-Bezahlsystem von KLM Airlines, ein In-Flight Social Network bei Virgin America Airline, eine Studie zu Unternehmensblogs in Deutschland, dem Wert von Pinterest Pins und eine Studie zu Social Media im Mittelstand.

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KLM Live Reply: Ein Mitarbeiter-Buchstabensalat

Response“ gehört nicht erst seit der erfolgreichen Youtube-Response-Kampagne „The Man Your Man Could Smell Like“ von Old Spice zur Königsdisziplin im Social Web. Sehr schön eingesetzt wurde diese Mechanik z.B. bei „The Crunch ist Calling“ von Wheat Thins oder KLM Surprise, vermeintlich etwas weniger erfolgreich bei dem Old-Spice-Copy-Cat „Baxter Fusion“ von Becks und „Die Kanzlerin antwortet„.

Response-Kampagnen spielen oft mit einem Überraschungseffekt: Marken ergreifen die Initiative beim Kundendialog in Social Media und befruchten die unterschiedlichsten Kommunikationsanlässe mit kreativen und charmanten Micro-Dialogen. Oft auch mit Augenzwinkern.

KLM konzipierte September 2011 rund um diese Response-Mechanik eine Social-Media-Kampagne: „KLM Live Reply„. Dabei stand allerdings weniger der Überraschungseffekt im Fokus, sondern mehr die Botschaft „Die Mitarbeiter sind die Antwort„. Transportiert wurde damit auch der Ansatz des 7/24 Customer Service, oder besser KLM’s „24/7 personal service on social media„.

Das Versprechen: Einen Tag lang werden möglichst viele der Fragen an den Twitter-Account von KLM mit „Human Tweets“ beantwortet. 140 Mitarbeiter bildeten mit Buchstabenschildern die Antworten auf die Fragen in Form von Tweets nach, und das Ergebnis ging via Youtube zurück an den Absender.

Geschafft hat man letztlich ca. 70 Video-Antworten, die es binnen 3 Monaten auf über 60.000 Views gebracht haben. Das ist klasse, aber natürlich nicht vergleichbar mit den Zahlen der Old-Spice-Response-Kampagne. Diese hatte mit den ca. 180 Videoantworten über 100 Mio. Abrufe auf Youtube erreicht.

Dennoch: Allein der Bericht auf dem KLM-Blog lässt vermuten, dass die Aktion nicht nur ein Kommunikationsziel hatte. Sie förderte scheinbar auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter, die durchaus mit Stolz über ihre Teilnahme berichten:

“You know, it feels grand to be a part of this campaign. We’re just like one big KLM family. Even though my mother will never recognise me in the film!”

wird die Nummer 91 von 140 im Blogbeitrag zitiert. Unterstellen wir einfach, dass es den anderen 139 Teilnehmern ähnlich ging.

 

Auf jeden Fall ein tolles Follow-Up der KLM Surprise-Kampagne und damit „on brand“ und „on strategy“…