„Overwhelmed and underinformed“? – 7 Thesen zur neuen Mediennutzung

6 Antworten

  1. Joachim sagt:

    „Die klassischen Medien haben für mich praktisch keine Relevanz mehr“ sagt Mathias Schwieter, und nach Deiner Aufassung spricht er damit stellvertretend für viele andere. Ich möchte nur daran erinnern, dass vieles von dem, was wir im Netz konsumieren, aus den Federn der Journalisten stammt, die für die klassichen Medien schreiben – also Zweitverwertung ist. Ich finde, wer sich im Web allein auf die originär fürs Web generierten Inhalte verlässt und sich nicht nur für Medien-, Computer,- Internet,- Web2.0-Themen interessiert, kommt an den Inhalten der klassischen Medien (Zeit online, SZ online, ARD/ZDF online) kaum vorbei. Und: Viele reine Online-Medien schreiben von denen ab. Denn wer – außer Spiegel.de – leistet sich wirklich ein ausgewachsenes Redaktionsteam, Korrespondenten und Presseagenturen?
    Also: Die klassichen Medien mögen keine Relevanz mehr haben insofern man nicht mehr ihre angestammten Kanäle und Vertriebswege nutzt. Durch die Hintertür betrachtet sind sie aber relevant wie eh und je.

  2. gerd sagt:

    hi alex, check mal diese seite bei amazon aus.

    das lustige ist, dass oral b ein handelsvertreter artiges video da hochgeladen hat, ohen sinn und verstand. dies bewirbt nicht das produkt sondern die verpackung. zwar kein brouhahaha aber sicher interessant. beste grusse und weiter so. hab kein kontaktformular gefunden und keine lust mich irgendwo 2.0 mässig einzuloggen also entschuldige den kommentarfunktionsmissbrauch.

    gruesse in den süden
    gerd

    ps. kannste nachher wieder löschen den kommentar!

    http://www.amazon.de/Braun-Oral-B-Professional-Aufs%C3%A4tze-Modell/dp/B0017VOR5K/ref=pd_sim_dr_6

  3. Alex sagt:

    Hallo Gerd,

    besten Dank für den Hinweis 😉

    Tja, da müssen Firmen doch noch einiges lernen, wollen sie Social Commerce richtig nutzen…

    Alex

  4. Tobias sagt:

    @Joachim: richtige und sehr wichtige Anmerkungen. Viele Online-Inhalte werden via Sekundärrecherche generiert. Aber: Das Voneinander-Abgucken ist kein Einbahnstraßen-Phänomen. Der umgekehrte Weg wird leider oft ebenfalls beschritten. Print-Journalisten suchen sich aus Zeitmangel im Web einige Infos zusammen und schustern daraus einen neuen Artikel etc. In Zeiten schwindender Werbe-Einnahmen und zunehmendem personallen Druck in den Redaktionen keine überraschende Entwicklung, aber sehr schade und gefährlich. (siehe journalist, Ausgabe 08/08, im Anschluss an das Titelthema „Die Welt ist eine Google“).

    Aktuelles Negativ-Beispiel dafür, dass beim Voneinander-Abgucken zwischen „klassischen“ und „neuen Medien“ keine Grenzen mehr zu ziehen sind: Patrick Swayze wurde am Di, 19.05. für eine Stunde lang tot erklärt und viele sprangen auf den Sensationszug auf, ohne die News zu prüfen (http://blog.tagesschau.de/?p=5425 und http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,625863,00.html).

    Abschließend noch die Anmerkung, dass die meisten viralen Kampagnen erst dann wirklich ein Erfolg werden, wenn sie von den „klassischen Medien“ aufgegriffen werden und somit eine große Verbreitung erfahren. Scheint da draußen also doch noch ein paar Millionen klassiche Mediennutzer zu geben …

  1. 10. Mai 2009

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  2. 19. Juni 2009

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