Ein Shitstorm-Rollenspiel um eine fränkische Bratwurst

Rollenspiel

Weil Brouhahas und Shitstorms aktuell in aller Munde sind: Dr. Michael Kausch von vibrio berichtete November 2011 über ein interessantes Rollenspiel zum Thema Online-Reputation und Shitstorm

Mit zwei Studententeams der Wirtschaftsinformatik (!) an der FH Würzburg hatte er eine Reputationskatastrophe veranlasst, ausgespielt, bekämpft und schließlich analysiert. 

So war der fingierte Jungunternehmer Frank Schärtzelmacher mit seiner „Fränkischen Bratwurst Manufaktur“ mit einem weiblichen Troll „Rita Grenz“ konfrontiert. Die machte ihm mit einer „Ekelwurst“ via Social Media das Leben schwer.

Sehr lesenswerte Dokumentation des Rollenspiels, vor allem die Reaktion von chefkoch.de, das unvermeidliche und unreflektierte Lemminge-Verhalten sowie die Effekte der Gegenmaßnahmen von Frank Schärtzelmacher.

Gaaanz schlechtes Timing: Qantas Hashtag-Kampagne #qantasluxury entwickelt sich zum PR-Gau

Hashtag-Kampagnen auf Twitter können so schööön erfolgreich sein: FoxNoPlanetaTerra von VW, Mercedes-Benz-Tweet-Race, KLM Surprise oder auch die „Tweet & Win“-Kampagne von Cinemaxx. Also… machen!

Eine konzeptionelle Frage vorab:

  • Was ist der ideale Zeitpunkt für den Start einer Twitter-Hashtag-Kampagne für die australische Airline Qantas?

Wenn es jemals einen idealen Zeitpunkt gab, dann war Dienstag der 22.11.2011 sicherlich der denkbar dümmste:

Dennoch, am Dienstag began Qantas mit der Twitter-Hashtag-Kampagne „Qantas Luxury Competition“. Zu gewinnen waren 50 First Class Pyjamas + First Class Amenity Kit (Eine Art Packerl mit Annehmlichkeiten, welches einem das Reisen in der First Class noch angenehmer machen soll).

„Ever wanted to experience Qantas First Class luxury? You could win a First Class gift pack feat. a luxury amenity kit and our famous QF PJs“

Dafür musste man sich nur vorstellen, wie toll eine First-Class-Reise mit Qantas Airline denn sein kann und mit dem Hashtag #qantasluxury twittern.

To enter tell us ‚What is your dream luxury inflight experience? (Be creative!) Answer must include #QantasLuxury…

Nun, es kam was kommen musste: Nach den Streiks hatte die Mehrzahl der Einsender nicht wirklich positive Erinnerungen an Qantas. Die entfesselte Kreativität der Einsendungen sprengte aber sicherlich die Vorstellungskraft des frischen Social Media Teams.

Es folgte also ein „Backfire“, „Backlash“ und letztendlich auch einen Shitstorm. Binnen einer Stunde war der Hashtag #qantasluxury das Trending Topic auf Twitter in Australien und 24 Stunden nach Beginn fand man das Thema in den Massenmedien wieder.

Und wenn die Youtube-Parodie von AlexJBaldwin Schule macht, dann führt das zu allem Verdruss auch noch zu einer Wiederbelebung des „Hitler loses his shit“-Meme…

Eine interessante Anmerkung von Andrea Beato auf intentious.com: Qantas hat es geschafft, mit einer Kampagne für 0,001% ihrer Kunden einen landesweiten PR-Gau zu erzeugen. Da fragt man sich wirklich, ob Twitter nicht mehr Gefahr als Chancen bietet…

 

Brouhaha 29 – „FOR YOU. VOR ORT.“ – Schlecker auf unterem Bildungsniveau

Der Brouhaha

April 2011 in Deutschland: Die Drogeriemarktkette Schlecker entwickelt einen neuen Claim: „For you! Vor Ort!“ Dieser ruft Vertreter der Zeitschrift „Deutsche Sprachwelt“ auf den Plan und sie protestieren in einem Schreiben gegen diese vermeintliche Sprachverleumdung. Florian Baum, der Firmensprecher von Schlecker retourniert das Schreiben sehr gekonnt, verweist aber darin unglücklicherweise darauf, dass das Motto „den durchschnittlichen Schlecker-Kunden im unteren bis mittleren Bildungsniveau ansprechen“ solle. Ein Affront, der ein respektables Medienecho erzeugt…

Verlauf

  • April 2011: Schlecker entwirft einen neuen Claim „FOR YOU. VOR ORT“ und erntet erste Häme aufgrund des Denglischen.
  • Juli 2011: Zeitschrift deutsche-sprachwelt.de kritisiert den Globalismus und protestiert gegen diese Sprachverleumdung schriftlich
  • September 2011: Florian Baum, Leiter Unternehmenskommunikation Schlecker, antwortet per Brief und Deutsche Sprachwelt veröffentlicht diesen auf Facebook
  • Oktober 2011: Peter Hacker von KommPassion (PR-Agentur von Schlecker, mit dem Schlecker-Blog betraut)

Weitere Quellen

  • Schlecker Spot auf Youtube
  • Handelsblatt
  • „Was sagt das Bildungsniveau eines Menschen über diesen Menschen aus? Ganz einfach: Sein Bildungsniveau.“ Schlecker-Blog
  • Anatol Stefanowitsch auf scilogs.de
  • Weitere Links zu diesem Fall auf Delicious

 

Brouhaha 28: Pril-Kampagne mit Hähnchengeschmack

Der Brouhaha

1. April 2011 in Deutschland, aber trotzdem kein Aprilscherz: Das Unternehmen Henkel sucht für eine limitierte Sonderauflage des beliebten Spülmittels Pril ein besonderes Design und führt dafür den Design-Wettbewerb „Mein Pril“ durch.

Nach dem Motto „Die Geister die ich rief“ bekamen sie dann auch die geballte Kreativität der Social-Media-Gemeinde zu spüren. Der ein oder andere Entwurf passte den Henkelanern dann doch nicht wirklich ins Konzept, und so folgten eine Reihe von „suboptimalen Gewinnspiel-Optimierungen“, mit denen Henkel die Stimmung auf der Social-Media-Prilblumen-Party erfolgreich zum kippen brachte.

Links folgen noch…

Brouhaha 27 – Timberland tritt mit einer Geocaching-Kampagne in den sprichwörtlichen Haufen

Diesmal eine etwas längere Episode mit Geocaching-Insiderin Regine Heidorn (bit-boutique.dehttp://twitter.com/bitboutique) zum Brouhaha von Timberland.

Der Brouhaha

Anfang April 2011 in Deutschland: Timberland spielt moderne Schnitzeljagd.

Mit dem Betreiber der Community Geocaching.com führt Timerbland die Geocaching-Kampagne „Trail of Heroes“ durch. Dabei wurden in sechs euopäischen Großstädten so genannte „Caches“ versteckt, die zu einem Online-Gewinnspiel führen. Timberland betrat damit allerdings ein sehr spezielles Terrain, denn die Geocacher-Community ist so gar nicht „amused“ über den kommerziellen Vorstoß in ihre Freizeitaktivitäten…

Weitere Links zu der Kampagne finden sich diesmal auf dem Blog „Pimp your Brain“.

 

Brouhaha 26 – Museumsquartier Wien und die Facebook-Farce

Ein interessanter Brouhaha mit Ansätzen von FUD-Marketing, heftigen Auto-Erregungschleifen „selbsternannter Social-Media-Experten“, enttäuschter Liebe und letztlich doch einem Happy-End.

Hauptdarsteller sind Helmuth Lammer (Gründer der MQ-Facebook-Seite) und das Social-Media-Team des Museumsquartier in Wien (teilweise vertreten duch Ina Preißler), sowie Sabine Hoffmann von der betreuenden Agentur Ambuzzador in einer Nebenrolle und Kulturmarketing-Spezialist Michael Kaden in einer Sonderrolle.

Der Brouhaha

1. April in Österreich: Was klingt wie ein Aprilscherz war bitterer Ernst. Der Gründer und Administrator der erfolgreichen Facebook-Seite rund um das Kulturzentrum Museumsquartier in Wien hat keinen Zugriff mehr auf die Seite. Das neu eingerichtete Social-Media-Team des Museumsquartiers hat sich von Facebook die Administration und die Seite mit inzwischen 25.000 Fans übertragen lassen. Denn Helmuth L. handelte im Jahr 2009 aus Eigeninitiative und ohne Auftrag des Kulturzentrums. Man konnte sich nicht auf eine angemessene Kompensation der Initiative und Betreuung über knapp 2 Jahre einigen, und so nahm der Brouhaha einen leicht grotesken, fast schon bühnenreifen Verlauf…

Der Verlauf

Soweit investigativ recherchiert, wie immer ohne Gewähr:

Weitere Quellen:

Alle Links zu diesem Fall auf Delicious

Medien, die über den Brouhaha berichteten:

Die „Akte“ Innsbruck:

Vielen Dank an Jörg Wukonig für den Hinweis auf den Brouhaha.

Timberland tritt mit einer Geocaching-Kampagne scheinbar in den sprichwörtlichen Haufen

Regine Heidorn von bit-boutique.de machte mich mit per Mail auf einen interessanten Brouhaha aufmerksam. Das Thema ist allerdings so innovativ bzw. „nischig“, dass ich im ersten Schritt nicht wirklich begriffen hab um was es bei der „Trail of Heroes“ von Timberland eigentlich geht: Es ist eine Geocaching-Kampagne.

Erstmal die Grundlagen:

  • Geocaching ist eine Art „elektronische Schatzssuche“ bzw. Schnitzeljagd. (Erklärbär-Video hier). Geocacher verstecken an unterschiedlichsten Orten so genannte Caches / Geocaches. Das sind mehr oder weniger kleine Behälter mit unterschiedlichsten Inhalten. Diese Geocaches werden dann von anderen Geocachern mit GPS-Unterstützung gesucht, gefunden und dokumentiert. Brillianter elektronischer Spieltrieb in der realen Welt, eine fast schon eingeschworene Community ohne kommerziellen Interessen.
  • Geocaching.com wird von Groundspeak Inc. betrieben und ist eine der führenden Communities zu dem Thema, mit freiem Zugang und einem Premium-Modell (30 Dollar / Jahr)
  • Timberland ist ein bekannter Hersteller von Outdoor-Fußkleidern

Und bei dieser Einführung klingeln doch schon die Konzepter-Glocken:  Timberland und Geocaches – ein vermeintlich idealer Match, garantiert „On Brand – On Strategy“. Und so kam zusammen mit Groundspeak wohl die Idee zu folgender

Kampagne:

  • Timberland versteckt vom 28.03. – 10.04.2011 in 6 europäischen Städten (Paris, London, Madrid, Amsterdam, Mailand, Berlin) jeweils 4 Geocaches, die jeweils eine Hero ID enthalten. Hat man alle Hero ID’s gefunden und auf die Kampagnen-Seite bei Geocaching.com hochgeladen, gewinnt man die Earthkeepers™ boots von Timberland

Wo ist nun der Brouhaha?

Eigentlich sind kommerzielle Caches auf Geocaching.com nicht erlaubt. Winkt aber mal doch der schnöde Mammon scheint man das der Community-Betreiber Groundspeak dann doch nicht so eng zu sehen. Und deswegen gibt es bereits eine Reihe von Ausnahmen zur Regel: So verweist Geocacher Jürgen R. auf Kampagnen von Diabetes-TBs, den Jeeps oder den APE-Caches. In diese würde sich Werbeaktion von Timberland prinzipiell auch einreihen, dennoch scheint die in der Szene besonders aufzustoßen.

Zu dem „Warum“ werde ich mit Regine Heidorn hoffentlich demnächst eine Episode zu unserem Podcast „Brouhaha“ liefern können.

Seid gespannt, ich bin es auch… 😉

Brouhaha 25 – Chefticket der Bahn in der Facebook-Falle

Der Brouhaha

Oktober 2010 in Deutschland: Die Deutsche Bahn führt auf einer Facebook-Seite eine Abverkaufskampagne für das so genannte Chefticket durch. Die Seite wird im Vorfeld mit einem viralen Video angekündigt mit dem Ziel, möglichst viele Facebook-Nutzer auf das kommende Angebot aufmerksam zu machen. Die Facebook-Seite entwickelt sich allerdings anfangs zu einem Sammelplatz für viele Bahnkritiker, die dort auf der Pinnwand Ihrem Unmut freien Lauf lassen.

Brouhaha 24 – Dr. Pepper und die gepfefferten Statusmeldungen

Der Brouhaha

Juli 2010 in England: Eine vermeintlich harmlose Werbeaktion des Erfrischungsgetränks Dr. Pepper lässt einige Fans gewaltig aufstoßen. Im Rahmen einer Gewinnspielkampagne mit „Facebook Status Takeover“ kaperte die Limo aus dem Hause Coca-Cola die Statusmeldungen der Kampagnen-Teilnehmer. Rund um die Leitfrage „Was ist das Schlimmste, das passieren kann“ wurden den Fans witzige Statusmeldungen auf die Pinnwand geschrieben. Eine fäkal-frivole Statusmeldung im Profil einer 14-Jährigen Englädnerin brachte deren Mutter allerdings so auf die Barrikaden, dass die Kampagne eingestellt wurde.

Der Verlauf

Mai 2010

Dr. Pepper plant ein Gewinnspiel mit eine Social Media Kampagne unter dem Motto „What’s the Worst“. Um die Leitfrage: „Was ist das Schlimmste, das passieren kann?“ wurden witzige Statusmeldungen gedichtet und den teilnehmenden Fans „in den Mund“ bzw. „auf die Pinnwand“ gelegt.
Gewinn: 1.000 Pfund pro Woche
Laufzeit 10 Wochen

Mitte Juni 2010

Im Status eines 14-Jährigen Mädchens aus Glasgow taucht die prekäre Meldung auf: „Ich habe ,2 Girls 1 Cup‘ angeschaut und war hungrig danach“

16. Juli 2010

Ihre Mutter bekommt die Statusmeldung mit und auch dass ihre Tochter daraufhin im Internet danach gesucht hatte. Sie ist empört und adressiert ihren Ärger in Richtung CocaCola. Seitens CocaCola schob man den Fehler auf externe Marketingabteilungen und man bot als Wiedergutmachung ein Wochenende mit Theaterbesuch in London an, allerdings ohne Anreise. Nach dieser enttäuschenden Reaktion von CocaCola macht sie dazu ein Thema im Mütternetzwerk mumsnet.com (730 Kommentare in 3 Tagen, inzwischen 1.400 Kommentare)

18. Juli 15.59 Uhr

Dr. Pepper beendet den Status Takeover

Aber: Fans wollen Status Takeover wieder zurück

Weitere Quellen

Alle Links zu diesem Fall auf Delicious

Link zum Video „2 Girls 1 Cup“ ACHTUNG: NOT SAFE FOR WORK!

Brouhaha 23 – Und bei wem hat’s nun Xing gemacht?

Diese Episode wieder mit Thomas Hillebrand aka ArgusAuge.

Vielen Dank für Spenden von

  • Steffen Z. aus Hamburg
  • Oli K. aus Hamburg

Der Brouhaha

Februar 2010 in Hamburg: Das bekannte Business-Netzwerk XING kündigt eine zweistufige Testimonial-Kampagne an. Mitglieder des Netzwerks können darin ihren persönlichen XING-Moment beschreiben und Teil einer Online-Kampagne werden. Die Authentizität leidet jedoch schlagartig als die Testimonials des ersten Flights als XING-Mitarbeiter entlarvt werden. Die Fachzeitschrift horizont hat daraufhin mächtig Spass mit der Kampagne, und das Thema schwemmt kurzzeitig die Social-Media-Landschaft.

Verlauf

(Alle Datumsangaben sind den Blog-Beiträgen entnommen. Die Uhrzeiten beziehen sich auf CET)

Mittwoch, 10.02.2010

„Und es hat XING gemacht…“ Die ersten 6 Motive werden auf horizont.net vorgestellt: Die Protagonisten sitzen mit entzücktem Gesichtsausdruck vor einem Rechner und beschreiben ihren Xing-Moment.

Erstaunlich: Wenn das Datum stimmt wurde die Meldung bei horizont einen Tag vor der Pressemitteilung durch XING veröffentlicht.

Donnerstag, 11.02.2010, 10:00 Uhr

Jetzt erst kündigt XING offiziell eine zweistufige Testimonial-Kampagne an (via Pressemitteilung und im Blog):

„Und es hat XING gemacht…. Die Kampagne stellt die Mitglieder in den Mittelpunkt und zeigt sie vor dem PC bei ihrem individuellen XING-Moment“

Donnerstag, 11.02.2010, 13:15 Uhr

Auch auf wuv-online wird die Kampagne vorgestellt: Im Artikel „Der Xing-Moment: Neue Kampagne des Netzwerks“ wird dezidiert darauf hingewiesen, dass im ersten Flight „Xing-Mitarbeiter als Testimonials… fungieren“ und dass „in den kommenden Wochen“ … „Xing-Nutzer“ … „einbezogen werden“

WUV hat diesen Artikel scheinbar erst nachträglich mit dem Satz „Im ersten Flight fungieren Xing-Mitarbeiter als Testimonials“ ergänzt. Der Google-Cache verweist für den 11. Febr. 2010 13:43:37 GMT auf die Mobile-Version des Artikels, in dem der Satz fehlt. (Cache ist leider veraltet)

Dienstag, 16.02.2010, 09:56 Uhr

In einem Kommentar auf den Blog-Beitrag bei XING weißt Markus Mattscheck zweimal auf ein mögliches Problem hin:

„Warum steht in den Anzeigen denn nicht, dass die Testimonials im ersten Flight die eigenen Mitarbeiter sind? Wenn jemand etwas von Social Media Marketing verstehen solte, dann doch XING, oder? Das Vorenthalten dieser Information könnten im social Web unter Umständen hohe Wellen schlagen oder ist das gar gewollt?“

Mittwoch, 17.02.2010

Ein gewisser Karl kommentiert den Beitrag auf horizont.net und weißt auf das Testimonial-Problem hin:

„Komische Gestalten? Nette Kampagne, schade nur, dass da bloß die eigenen Mitarbeiter von Xing als Testimonials herhalten mussten. Hat*s sonst bei keinem „Xing gemacht?

Mittwoch, 24.02.2010, 06:30 Uhr

Bei horizont.net hat man weiter Spass mit der Kampagne:

„Es hat Xing gemacht, wozu der Spießer lauthals lacht!“ von Spießer Alfons

Mittwoch, 24.02.2010, 12:40 Uhr

XING-CMO Ralf Ahamer reagiert auf dem Firmen-Blog: „„Und es hat XING gemacht“ – Reaktionen auf unsere neue Kampagne

Mittwoch, 24.02.2010 ca. 16:00 Uhr

Olaf Kolbrück von Horizont legt nochmals nach: „Xing: Dümmer geht immer“

Mittwoch, 24.02.2010, 21.22 Uhr

„The Kaiser“ Marcus Brown hat mächtig Spass mit der Kampagne und „spooft“, was das Zeug hält.

Das Momentum

  • Horizont stößt am 24.02.10 mit zynisch-kritischen Artikeln das Meme an

Die Relevanz

  • Auf Twitter ist kurzfristig ein Peak sichtbar (Siehe rechts, Quelle: Twicker.net)
  • Bei Google Trends keine sichtbaren Auswirkungen auf News und Suche während des „Brouhaha“
  • Es gab trotzdem, oder vielleicht deswegen 4.080 „XING-Momente“

Die Take-Aways

  1. Kleiner Brouhaha mit zweifelhafter Relevanz
  2. Unklare Kommunikation seitens XING zu Anfang in der ersten Pressemitteilung
  3. Unglücklicher Blogbeitrag von XING, zu geringer Bezug auf Kampagnenmechanik
  4. WUV klärt die Kampagnenstufen auf, Horizont beschränkt sich auf Zitat der Pressemitteilung
  5. Motivation von Horizont unklar
  6. Unreflektiertes Retweeten und Kommentieren entfernt sich zunehmend von der Wahrheit
  7. Gefährliches Potenzial für „Spoof“-Kampagne, erste Ansätze sichtbar

Weitere Quellen