Blick 161 auf Podcast-Downloadzahlen und Lalalalalalalala

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Ein Blick auf den 800. deutschen Videopodcast, Podcast-Downloadzahlen von Pro7 und Gruner + Jahr, Cororate Podcasts beim PR Report Award, einen Podcast-Tipp und Feedback und viel Lalalalalalala.

Shownotes

  • Popposkop
  1. Fabio Bacigalupo vom führenden deutschen Podcastverzeichnis Podcast.de meldet den 800.ten aktiven Videopodcast. Videopodcasts machen 15% aller Podcast-Angebote aus. Von den 877 bisher angemeldeten Video-Podcasts sind 806 als aktiv gekennzeichnet. Gratulation an Simon Eisele für den ältesten und mit der 236.ten Episode noch aktiven Video-Podcast isightseeing.de
  2. Pro7 meldet 3,5 Mio. Downloads im Video-Podcast-Angebot der Sendergruppe. Mit den inzwischen 48 Formaten werden Höhepunkte und exklusives Backstage-Material verschiedener TV-Formate von Sat.1, ProSieben, Kabel Eins, N24, SevenGames, Sat.1 Comedy, dem Deutschen Wetter Fernsehen und MyVideo angeboten. Wir hoffen mal, dass dies eine korrekte Abgrenzung „Podcast-Download“ und Video–Aufrufe auf der Website ist. Wenn man die TKP-Preise der Vermarkter richtig im Kopf hab entspricht dies einem Brutto-Mediawert von ungefähr einer halben Million Euro.
  3. 2 Mio. Downloads pro Monat erreichen nach eigenen Angaben die Podcast-Angebote von Gruner + Jahr wie z.B. NEON.DE, MensHealth.de, ELTERN.de, P.M. Online und impulse.de. Dazu gehört auch GEOAudio-Podcast, der alleine 600.000 Downloads pro Monat erzeugt. Interessant: Auf der Website GEO Audio ist zu lesen: „Fast 11.000 mal wird Deutschlands erfolgreichster Reisepodcast heruntergeladen.“
  4. BASF Corporate Podcast beim PR Report Award 2008 nominiert. Nominiert waren das BASF Podcast-Angebot, Das Kundenmagazin „seller“ von eBay, „Gesundheit und mehr… – ein Name ist Programm“ der Universitätsklinik Leipzig und der Daimler Blog „Einblicke in einen Konzern“. Gewonnen hat eBay.
  5. Die Jungs von LonelyGirl15 sammeln 5 Mio. Venture Capital ein. Die Erfinder von LonelyGirl15 und Produzenten von KateModern sollen damit eine Produktionsgesellschaft für WebVideo-Formate gründen. Vorteil dieser Serien sind die günstigen Produktionskosten von 5 – 10.000 Dollar pro Episode. Refinanziert wird das durch Product Placement. Mehr dazu auch im 152. Blick
  6. Web 2.0-Boo diese Woche geht an das Social Network Facebook, die bei google mit Namen der Mitglieder werben.
  7. Andrew Baron, Gründer des erfolgreichen Videoblogs www.rocketboom.com versuchte seinen Twitter-Account auf eBay zu ersteigern . Höchstgebot für gut 1.800 Follower waren 1.500 Dollar, sprich knapp 0,83 Dollar pro Follower.
  • Podcasttipp: Medien-Mittwoch Podcast : Das Phänomen Podcast
    In der Veranstaltung vom 9.04.08 diskutieren nach einem Impulsvortrag von Christian Jonas Lea (ARD Sales & Services) Roland Hahnke (Tomorrow Focus), Thomas Schmitt (Podcast Manufaktur), „Thilo Bartz“ (Hessischer Rundfunk) über unterschiedlichste Aspekte von Podcasting. Download der Episode als MP3 : RSS-Feed des Medien-Mittwoch-Podcast
  • Housekeeping : Aktuelles Thema XING-Podcasting-Gruppe : Feedback Joachim : Feedback Ralph
  • Feedback Ulrich zu Lara
  • Outro: Interview mit Lara

Blick 160 auf Deutschland-Card, Popposkop, ShoePhones und Flash Mobs

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Nach dem „Corporate Anthem“ von Deutschland-Card geht es heute um Wachstum im Online-Video-Werbemarkt, Blogs bei der IBM, Flickr mit Video, GEMA und Youtube, die „ShoePhone“-Kampagne von Get Smart und die Kampagne „StandUp“ – Stell dich gegen die Armut“

Shownotes

WebVideo-Werbung 2.0 bei Southpark

Zum Glück gibt es auf dieser Welt doch noch Dinge, die einen überraschen. So habe ich heute bei http://www.Southpark.com in der Episode "Over Logging – Southpark ohne Internet" (übrigens Pflicht!) eine interessante WebVideo-Werbung-Lösung gesehen:

  • Die Southpark-Folgen gibt’s über einen Flash-Video-Player
  • Sie sind 22 Minuten lang und mit drei oder vier Spots versehen (Anfang, Mitte, letztes Drittel)
  • Die Spots sind ca. 15 Sekünder und klickbar
  • Wie in fast jedem Flash-Video-Player kann man in der Folge an unterschiedliche Zeitpunkte springen.
  • Soweit erstmal nix neues…

Nun aber der Trick:
-> Man hat eigentlich keine Chance die Spots zu überspringen, man muss quasi jeden Spot einmal ansehen. Selbst wenn man z.B. in das letzte Drittel der Folge klickt wird einem zuerst der letzte Spot vorgespielt.
-> Die Spots haben eine Frequency Cap von 1. Hat man also den Spot einmal gesehen kann man wahllos und werbebefreit in der Folge herumklicken.
-> Selbstredend, dass dahinter auch noch ein AdServer steckt. 

Ergebnis:
Jeder Zuseher hat die drei / vier Spots (sehr wahrscheinlich auch noch mit hoher Aufmerksamkeit) gesehen.

P.S.: Verzeiht die miserable Markierung im Screenshot, war mein erstes Mal mit GIMP.

Wow – Projekt-deutschlandreise.de rockt…

…wie es Thorsten Wehner wahrscheinlich selber bezeichnen würde. Das waren noch Zeiten… als Thorsten mit mir in Schwapodding Kitchen mit seinem monströsen, aber stylischen Kugelmikrophon ein Interview geführt hatte… als wir ein Skype-Interview mit den Girls von www.girlsandthecity.de für die Tomorrow Podcast Show organisiert hatten (sehen durfte er sie ja nicht  🙂 …als Mr. Tomorrow-Podcast-Show auf die  ersten Videoepisoden umgestiegen ist…

Und nun dieses Werk und diese Videos… Ich bin noch nicht ganz hinter die Ziele von www.projekt-deutschlandreise.de gestiegen. Aber hier legen mitunter die zwei Podcast-Veteranen Thomas Wanhoff und Thorsten Wehner ihre journalistische Kompetenz voll auf die Schiene eines Auftrittes, der zumindest designtechnisch zum Benchmark gehört.

Und dann ist da doch auch noch in einer Episode most charming and active Marketing-Club-Kollegin Julia Glimmann zu sehen.

In mehrfacher Hinsicht also sehenswert, der Auftritt von www.projekt-deutschlandreise.de.

Übrigens: Sponsoren des Auftrittes sind wohl BrainLab, Intel, ScreeningPort und andere. Federführend allerdings Intel.

Fazit: Sehr gelungener Gesamtauftritt und awardverdächtige Videokompositionen

Mal Tacheles: Was kostet Web Video Werbung in USA?

Webvideoreport.com erfasste bereits zum drittem Mal die Bruttokosten für Werbung bei  Web-Video-Networks und –Produzenten. Es handelt sich hierbei um Preisvorstellungen der Web Video-Anbieter in USA bei unterschiedlichen Werbeformen. Untersucht wurden 21 Video-Websites hinsichtlich der Kosten, der angebotenen Werbemöglichkeiten sowie der bisherigen Werbekunden.

  • Die Kosten variieren, liegen aber meist in der Spanne von TKP $ 10 – 50, größere Sites (CNN, Wall Street Journal oder NBC fahren aber auch schon mal bis zu $90 TKP). Nur vereinzelt gehen die Product-Placement-Angebote bis zu $ 8.000.
  • Angebotene Werbemittel waren z.B. PreRoll-Ads, Overlay / Lower Third Overlay, PostRoll-Ads, bis hin zu Product Placements und Integration.
  • Bei den Werbekunden sieht man durchwegs bekannte Marken. Das mag allerdings auch an den notwendigen Budgets liegen, denn Youtube zuckt erst ab einem Mindest-Budget von $50.000.

Ein Großteil der WebVideo-Services teilt seine Umsätze 50/50 mit den Produzenten.

Link zur Webvideoreport

Zusammenfassung media coffee Hamburg 08.04.08

"Im Sog des Internets – Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?
Medienpolitische Diskussion mit prominenten Medienvertretern zur
Zukunft des Qualitätsjournalismus in den Medien" war das Thema des media coffee in Hamburg am 08.04.08.

Schwerpunkte sind die Implementierung neuer Medien in klassische Verlagsangebote, und die Neuausrichtung der öffentlich-rechtlichen Anbieter durch die Kooperation mit Print-Medienunternehmen.

Der Beitrag auf Youtube (Dauer 4:15 Min)

Blick 159 auf Condor-„Flight-Entertainment“, Feedback und RickRoll-Meme

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Hm, doch nicht kürzer geworden… 🙂 Frisch zurück von der Insel ein Blick auf Flight-Entertainment bei Condor, Feedback und das RickRoll-Meme

Shownotes:

Nachtrag:
Großartig, sogar die Muppets RickRollen:

Wie IBM bloggt…

IBM bloggt seit 2004, es existieren 15.000 Blogs, 48.000 der insgesamt ca. 370.000 IBMler beteiligen sich aktiv lesend und kommentierend, 2.000 Weblogs gelten als aktiv, Anteil der deutschen aktiven Blogger 5% (Interview zwischen Thomas Knüwer und Peter Schütt, Leiter Social Networking IBM im Rahmen der re:publica im bel etagé Podcast)