Podcasting ist in der PR-branche nicht angekommen?!?

Der zweite PR-Monitor von news aktuell bringt es angeblich ans Licht: Die PRler haben Web X.0 noch nicht auf dem Brot: Jeder zweite Unternehmens-PR-Beauftragte gibt zu sich mit Blogs, Podcasts und Social Media nicht auszukennen, immerhin aber schon mal davon gehört zu haben. Und summiert man die Ergebnisse, so scheinen 47% der Befragten auf PR-Agentur-Seite bei den Begriffen die Segel zu streichen… Dagegen nutze jeder zehnte Agenturler die neuen Medien täglich.

Nun, man sollte sich in PR-Agentur-Strukturen schon etwas auskennen, bevor man Urteile wie „…noch nicht angekommen…“ fällt. So reicht es allemal aus wenn eine Agentur ein paar kompetente Konzepter mit auf dem Spielfeld hat, die sich mit den Themenbereichen „auskennen“. Insofern scheinen PR-Agenturen durchaus gut aufgestellt, wenn es um das „Verständnis“ von Web 2.0-Anwendungen geht. Dass allerdings nur 10% diese Medien aktiv nutzen, das ist bedauerlich.

Leider wird Podcasting nicht mehr extra ausgewiesen. Im PR-Trendmonitor 01/07 war noch von wachsender Bedeutung zu lesen, jede dritte PR-Agentur wollte zukünftig Podcasts anbieten und 8% waren angeblich schon knackig im Podcasting-Geschäft.

Quelle: PR-Trendmonitor 02/2007, news aktuell, Online-Befragung, 1.854 Fach- und Führungskräfte aus der Kommunikationsbranche, Mai – Juni 2007

Beispiele Web 2.0-Aktivitäten von PR-Agenturen:

Where are the Joneses – Ford sponsert eine innovative Audience Participation Sitcom

Mitte Juni 2007: Unter dem Sponsoring der Ford Motor Company geht nach 6 Monaten Entwicklungszeit in England ein interessantes User-Generated-Content-Projekt an den Start: "Where are the Joneses". 3 Monate lang kann die Internetgemeinde im Rahmen der nach eigenen Angaben ersten „Audience Particitpation Sitcom“ die Geschicke der Protagonisten Dawn und Ian mitgestalten. 

Kern der Geschichte: Dawn erfährt, dass sie Kind eines Samenspenders ist und 27 Geschwister in ganz Europa hat. Als erstes spürt sie ihren „Bruder“ Ian auf und macht sich mit ihm und einem lila Ford auf die Suche nach ihrer Verwandtschaft und ganz Europa. 

Interessant ist die Web zweinullige Basis der Sitcom. Zentrale Anlaufstelle ist ein Blog, die Ideensammlung und Skriptüberarbeitung erfolgt über ein Wiki, ein begleitendes Fotoalbum gibt es bei Flickr, die Video-Episoden laufen über eine Youtube-Gruppe , über Upcoming.org werden die Events koordiniert , über eine Karte bei Platial kann man den Reiseweg aktuellen Aufenthaltsort nachverfolgen. 

Das Projekt versteht sich auch als „authentic media comedy based upon RSS feeds generating free open media“. 

Der Erfolg ist bisher eher bescheiden, denn die inzwischen 51 Videos (Stand Ende Juli 2007) kommen durchschnittlich auf ca. 500 Zuseher, während die ersten zwei Videos noch knapp 4.000 Zuseher hatten. 

Das Konzept scheint prinzipiell nicht verkehrt, aber irgendwie krankt das Projekt neben der etwas dünnen Geschichte (Anm.: basierend auf dem Skript der Zuseher) auch ein bisserl am Sympathiewert der Protagonisten. Meine persönliche Meinung.

NACHTRAG: Das die betreuende Agentur allerdings ihren Job beherrscht zeigt der Kommentar von Katie Streten von imagination.com just zwei Tage nach Onlinestellung meines Beitrags. Und ihre Bemühung auf deutsch zu kommentieren sollte dabei auch lobend erwähnt werden. Thanx, Katie

PODCAST: Blick 121 auf Air Berlin, Sevenload, Opel und IBM

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Urlaubsgefühle mit Air Berlin und einem verdurstenden Gartenzwerg.

Shownotes:

[00:00] Intro: Flugzeuge im Bauch mit Air Berlin : Meggi Evsan von Sevenload
[04:34] corporate anthem: Flugzeuge im Bauch mit Air Berlin
Radio Gong Shitparade mit Mike Thiel
Artikel in der Welt zum Thema Unternehmenshymnen
[07:45] Tellerrand nun auch auf Sevenload
[09:30] Business-Podcastliste hat Zuwachs bekommen
[10:15] OPEL – Den Pod gibt’s doch auch als Cast
Website :  RSS-Feed
[13:00] IBM macht uns die Podcast-Mickey-Mouse und liefert abwechslungsreichen ID3-Tag-Salat
IBM-Podcast-Website
[20:40] Singles als Unterwäsche-Models
[23:24] Feedback
[28:00] Spot: Gardena
[28:46] outro

Lecker Schweizer Singles als Unterwäsche-Models für Migros

Das erinnert etwas an den Dove-Style: Menschen wie Du und ich präsentieren die wa(h)re Schönheit. Die Protagonisten der Consumer Generated Advertising-Kampagne des Schweizer Wäsche-Label Migros würden sich die beworbenen Produkte aber eher wohl lieber mal wieder so richtig vom Leib reißen lassen: Es sind Schweizer Singles. Die Ergebnisse sind durchaus charmant, auch wenn sich Migros bei den Videos mit der Musik teilweise heftig vertut. Zu sehen auf der Website http://www.migrosmodels.ch

Einzelne Filmchen drehen auch schon auf Youtube ihre Runden…

Soweit die halbnackte Single-Nummer. Migros verhilft im aktuellen Sommerkatalog aber auch Schweizer Touristen zu ihrem Ruhm. Diesmal jedoch hochgeschlossen.

IBM macht uns die Mickey-Mouse

Auf der Podcast-Website von IBM
findet man inzwischen ein umfangreiches Archiv von Podcastfolgen. Leider gibt
es keine Abspielmöglichkeit bzw. Flash-Player auf der Website. Wenn man
sich die Folgen auf dem Flash-Player bei podster anhört weiß man auch warum: Die Dateien sind unterschiedlich codiert und
klingen damit recht abenteuerlich. Der Flash-Player packt nämlich nur eine
Codierung mit 22.050 Hz oder 44.100 Hz. Alles dazwischen wird eben akustisch gedehnt bzw. gedrückt. Beispiele:

Beispiel 1 hören (128 Kbit/s : 48 KHz)

Beispiel 2 hören (80 Kbit/s : 32 KHz)

Beispiel 3 hören (32 Kbit/s : 22 KHz)

Wie gesagt, das betrifft nur das Abspielen über den Flash-Player, nicht das Abspielen über normale MP3-Player. Da aber inzwischen fast alle Podcast-Verzeichnisse einen Flash-Player zum Vorhören auf den eigenen Seiten anbieten trifft man auf diesen Mickey-Mouse-Effekt auf allen Verzeichnissen, in denen der Podcast eingetragen ist.

Auch die ID3-Tags der IBM-Episoden kommen recht
unterschiedlich daher und zeugen durchaus von Kreativiät bei der Erstellung der Podcast-Ausgaben 🙂

Sevenload blickt nun auch über den Tellerrand

Sevenload ist eine der größten deutschsprachigen Video-Sharing-Portale. Ein interessantes Konzept sind die Kanäle, in welchen die Inhalte bzw. regelmäßig erscheinende Video-Blogger / Podcaster thematisch zusammengefasst werden.

Inzwischen gibt es sogar einen Podcast-Kanal, auf dem in der Alpha-Phase auch der Blick über den Tellerrand zu finden ist.

Vielen Dank an Miss Sevenload Beauty Meggi, die mir diesen Sunny-Shiny-Auftritt hat basteln lassen. Da strahlt der Play-Knopf 🙂

PODCAST: Blick 120 auf Vamos a la Playa, Test the Max, TV 2.0 und das iPhone

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Der Blick geht heute in die Verlängerung mit Vamos a la Playa 🙂

Shownotes:

Intro: Test the Max : Vamos : Thomas Knüwer: Girls and the City
Girls and the City sind zurück
Toptrnd-Show verlost Easy-Glider im Wert von 750 Euro
Katrin Bauerfeind moderiert Polylux
Gruppendiskussion TV 1.0 vs. TV 2.0 bei media & marketing
ZEN-TV-Experiment
TV 2.0 White Paper von Bertram Gugel und Harald Müller
Spiegel Special Web 2.0
iPhone im Test
Corporate Podcast Liste auf 35 Podcasts angewachsen
Bruno Bondi Show
Norman und Vamos a la Playa

Alex und das iPhone

Jepp, richtig gelesen… The world most wanted gadget nun in meinen zarten Händen. Und ich muss zugeben: Der ganze Hype um dieses kleine Spielzeug ist absolut BERECHTIGT! Es liegt einfach wie ein Apple-Produkt in der Hand. Das Display, die intuitive Bedienung, der Touchscreen, die Auflösung… Durchgängig alles der Hammer… Sogar einhändig und mit großen Fingern leicht zu bedienen.

Da tut es weh zu sehen wie andere ihr iphone im Mixer schreddern.

Hier ein kurzes Video zu meinem iPhone, und versagt hat nur die Videoauflösung des Nokia N93… Und kaum hat man das Ding in der Hand kommen die ersten Fans 🙂


Link: sevenload.com

Auch die deutschen Männer dürfen sich nun ihren PIEP rasieren

Kaum hab ich im 116. Blick davon berichtet, dass Philips das
Ganzkörperenthaarungswerkzeug Bodygroom mit einer etwas dünnen deutschen Microsite begleitet,
ist diese schon wieder vom Tisch. Und an der ursprünglichen Adresse begrüßt uns der uns bekannte Protagonist des englischen Originals www.shaveeverywhere.com englischen nun auf deutsch… Ein bisserl gewöhnungsbedürftig wenn man schon ein paar Mal über das Original gelacht hat. Nur das Musik-Video trägt noch den ursprünglichen Spirit, allerdings mit Untertiteln.